Zauber-Gelee mit Holunderbeeren

Spätsommer trifft Frühling

Zauber-Gelee mit Holunderbeeren

Zwei Jahreszeiten im Glas: dunkle Beeren und helles Blütengelee - eine kleine Kostbarkeit für Frühstücksbrot, Pfannkuchen und Geschenke aus der Vorratsküche.

Aus dunklem Holunderbeersaft, Nelken und Gelierzucker entsteht ein kräftiges Gelee. Wer später helles Blütengelee ergänzt, bekommt ein zweifarbiges Glas mit echtem Zauber.

Mengemehrere Gläser
Zeitnach Gelierzucker
ArtFruchtgelee

Zutaten

  • 1,5 kg Holunderbeerdolden
  • 1/4 Liter Holunderbeersaft
  • 6 Nelken
  • Gelierzucker 1:1 oder 2:1
Die Nelken am besten in einen Teefilter geben, damit sie nach dem Kochen leicht entfernt werden können.

Zubereitung

  1. Holunderbeeren verlesen, waschen und grobe Stiele entfernen.
  2. Die Beeren entsaften, wie im Holundersaft-Rezept beschrieben.
  3. Holunderbeersaft abmessen und die Nelken in einen Teefilter geben.
  4. Saft und Nelken zusammen erhitzen.
  5. Nach Packungsanleitung mit Gelierzucker zu Gelee kochen.
  6. Heiß in saubere Twist-off-Gläser füllen und gut verschließen.

Zauber-Schicht

  1. Gläser zuerst zur Hälfte mit dunklem Holunderbeergelee füllen.
  2. Fest werden lassen, am besten über Nacht.
  3. Im Frühling helles Holunderblütengelee kochen.
  4. Das helle Gelee vorsichtig auf die dunkle Schicht füllen.
  5. Heiß verschließen und vollständig auskühlen lassen.

Ergänzende Hinweise

Nährwerte, grob geschätzt

Die Kalorien hängen vor allem vom verwendeten Gelierzucker und von der Saftausbeute ab. Zucker liefert rund 400 kcal pro 100 g; ein 1:1-Gelee ist deutlich süßer und energiereicher als ein 2:1-Gelee. Als grobe Orientierung liegen 20 g Gelee meist etwa bei 45-65 kcal.

Warnhinweise

Nur reife, schwarze Holunderbeeren verwenden. Unreife Beeren, Blätter und Stiele sorgfältig entfernen; rohe Holunderbeeren gelten als unverträglich und sollten gründlich erhitzt werden. Sauber arbeiten, heiß abfüllen und Gläser mit Schimmel, Gärgeruch oder gewölbtem Deckel entsorgen.

Kleine Geschichte

Das Zauber-Gelee verbindet den Spätsommer der dunklen Holunderbeeren mit dem hellen Duft der Holunderblüten aus dem Frühling. Die zwei Schichten machen aus einem Vorratsglas ein kleines Jahreszeitenbild.

Quellen und Einordnung