Zutaten
- 1,5 kg Holunderbeerdolden
- 1/4 Liter Holunderbeersaft
- 6 Nelken
- Gelierzucker 1:1 oder 2:1
Spätsommer trifft Frühling
Zwei Jahreszeiten im Glas: dunkle Beeren und helles Blütengelee - eine kleine Kostbarkeit für Frühstücksbrot, Pfannkuchen und Geschenke aus der Vorratsküche.
Aus dunklem Holunderbeersaft, Nelken und Gelierzucker entsteht ein kräftiges Gelee. Wer später helles Blütengelee ergänzt, bekommt ein zweifarbiges Glas mit echtem Zauber.
Die Kalorien hängen vor allem vom verwendeten Gelierzucker und von der Saftausbeute ab. Zucker liefert rund 400 kcal pro 100 g; ein 1:1-Gelee ist deutlich süßer und energiereicher als ein 2:1-Gelee. Als grobe Orientierung liegen 20 g Gelee meist etwa bei 45-65 kcal.
Nur reife, schwarze Holunderbeeren verwenden. Unreife Beeren, Blätter und Stiele sorgfältig entfernen; rohe Holunderbeeren gelten als unverträglich und sollten gründlich erhitzt werden. Sauber arbeiten, heiß abfüllen und Gläser mit Schimmel, Gärgeruch oder gewölbtem Deckel entsorgen.
Das Zauber-Gelee verbindet den Spätsommer der dunklen Holunderbeeren mit dem hellen Duft der Holunderblüten aus dem Frühling. Die zwei Schichten machen aus einem Vorratsglas ein kleines Jahreszeitenbild.