Zutaten
- 2 kg reife Früchte vom Schwarzen Holunder
Für die Lagerung saubere Twist-off-Flaschen vorbereiten und den Saft heiß einfüllen.
Spätsommer aus der Vorratsküche
Dunkler Beerensaft aus Schwarzem Holunder - heiß abgefüllt, kräftig in der Farbe und ein schöner Vorrat für kühle Tage.
Ein einfaches Grundrezept für ungesüßten Holundersaft aus reifen Beeren: im Dampfentsafter besonders bequem, im Topf genauso gut möglich.
Für die Lagerung saubere Twist-off-Flaschen vorbereiten und den Saft heiß einfüllen.
Ungesüßter Holundersaft liegt je nach Ausbeute und Konzentration grob bei etwa 35-50 kcal pro 100 ml. Aus 2 kg Beeren entstehen haushaltsüblich ungefähr 1,2-1,6 Liter Saft; die ganze Menge kann damit ungefähr 450-800 kcal enthalten. Wird Honig oder Zucker ergänzt, steigt der Wert entsprechend deutlich.
Nur vollreife, blauschwarze Beeren verwenden. Unreife Früchte, Blätter, Rinde und möglichst auch Stängel gehören nicht in den Saft. Holunderbeeren sollten nicht roh gegessen werden: Erst Erhitzen macht die Beeren bekömmlicher. Saubere Flaschen, heißes Abfüllen und kühle Lagerung sind wichtig; bei Schimmel, Gärgeruch oder gewölbtem Deckel den Saft entsorgen.
Holunder war in Mitteleuropa lange ein typischer Haus- und Heckenstrauch. Beeren wurden im Spätsommer zu Saft, Gelee und Marmelade verarbeitet. Der dunkle Saft färbt kräftig, schmeckt herb-fruchtig und wurde traditionell gern als Vorrat für die kalte Jahreszeit eingekocht.